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Disy weblog » 2008 » März



Es geht wieder los

Es geht mal wieder los. In drei Stunden starten wir mal wieder Richtung Amadea. Wir können es eben nicht lassen. Dieser Schiffsvirus… (weiterlesen …)

Anja Fliessbach: 30. März 2008, 05:06

Es lebe der Neid

DAS IST EIN BEITRAG VON NONEIDER:

Der Neid der Leute nervt mich tierisch an. Habe gerade den Blog der Chefredakteurin gelesen. Ist doch nervig, was da bei den Komentatoren schon wieder abgeht. Neid, Neid, Neid. Im Blog stand ein Satz von diesem Hans Stern: Man sollte Neid vermeiden und so. Finde ich nicht. Dann müsste man ja immer als graues Männel rumrennen und immer darauf achten, dass man immer hinter den anderen bleibt. Damit ja keiner neidisch auf einen ist. Aber wenn man immer hinten zurück bleiben will, wer rennt dann vorn weg? Hätten die großen Erfinder und Denker Angst vor Neid gehabt, dann würden die Menschen jetzt in Höhlen noch leben. Neid gab es immer und wird es immer geben. Das bekommt man aus den Menschen nicht raus. Dabei schadet sich jeder Mensch mit Neid nur selbst. Statt einen Ansporn in solchen Menschen zu sehen, die viel schaffen und erreichen und dabei auch noch glücklich sind, ist man sauer und wütend auf die. Dabei geht es denen, auf die man neidisch ist, nicht besser oder schlechter durch den eigenen Neid. Nur einem selbst geht es schlecht.
Nicht dass ich frei von Neid bin. Es kommt auch bei mir immer mal wieder vor. Aber oft ist hinter einer schillernden Fassade auch viel Schlechtes. Jeder kennt die strahlenden Ehepaare, die sich dann scheiden lassen. Oder die reichen Manager, die ein armseeliges Leben führen. Es ist nicht alles Gold was glänzt und es ist nicht alles beneidenswert, das beneidet wird.

Kommentar von NoNeider | 20. März 2008 | 00:48 Uhr

Anja Fliessbach: 20. März 2008, 12:47

Verlagsgespräch

Heute habe ich mit dem Verlag telefoniert. Die sind so verdammt ruhig da. „Ja, ja, nicht schlecht“, heißt es da und dann kommen so Nebensätze wie „Ja, die Firma soundso, die größte Buchhandelskette Österreichs, hat heute angerufen und gefragt, wann die Bücher ausgeliefert werden. Ha,ha,ha. Oder so ne Frage wie: „Würden Sie auch auf eine Lesereise durch die Schweiz gehen?“ Ha,ha,ha. Ja, es könnte sein – und das sage ich jetzt mal so – das da eventuell, vielleicht tatsächlich was in Gang kommt.

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Anja Fliessbach: , 12:42

Totale kaputti

Den witzigen zweiten Teil des Messeberichtes werde ich morgen oder übermorgen schreiben. Im Moment bin ich nämlich nicht gerade leichtfüßig unterwegs. Der ganze PR-Trubel schlaucht. Die Buchproduktion und die Vorbereitung der Premiere war schon anstrengend und hatte als Höhepunkt und Ziel die Buchmesse. Anspannung  pur. Mir war nicht bewusst, dass es danach nicht erledigt ist, sondern erst los geht. Müüüde!

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Anja Fliessbach: 18. März 2008, 23:08

Kunde ist nicht Königin

DAS IST EIN BEITRAG VON CAROLA 

 Sehr geehrte Damen und Herren,
mein heutiger Besuch im Supermarkt brachte mich nicht nur auf die Palme, sondern auch auf die Idee, alle betroffenen Supermärkte zu informieren, daß ich als Kunde (Königin?) bei Ihnen nicht glücklich bin.

Da Sie viel Geld in die Werbung investieren und Ihnen Ihre Kunden angeblich sehr am Herzen liegen, wird Sie dies wohl brennend interessieren. Das Verhältnis Supermarkt : Kunde ist in Deutschland leider allgemein nicht ungetrübt, obwohl man mit ein wenig Eigeninitiative den meisten von Ihnen gestellten Hürden ihren Schrecken nehmen kann. Längst habe ich mich daran gewöhnt, im Kühlregal ganz hinten nach den frischen Produkten zu suchen und über fehlenden Service an der Obst-/Gemüse-, Fleisch- oder Käsetheke ärgere ich mich auch nicht mehr, seit ich diese Waren auf dem Wochenmarkt oder in Fachgeschäften kaufe. Die manchmal höheren Preise nehme ich für gute Qualitäten, freundliche Bedienung und Beratung gerne in Kauf. Dennoch läßt sich ein Einkauf im Supermarkt nicht ganz vermeiden. Im Prinzip würde ich auch gerne bei Ihnen einkaufen, wären da nicht die Süßigkeitengebirge an der Kasse.

Bestimmt ist es bisher Ihrer Aufmerksamkeit entgangen, daß so manches Kleinkind ob der Süßigkeiten zu Brüllen beginnt und dies manchen Müttern Verdruß bereitet. Vermutlich liegt der ganzen Angelegenheit ein Irrtum zu Grunde. Sie denken vielleicht, daß Sie uns Mütter daran erinnern müssen, dem Nachwuchs Leckereien zu kaufen. Ich kann Sie beruhigen - selbst meine erst 2-jährige Tochter ist durchaus in der Lage dies beim Betreten des Supermarktes selbst zu tun.

Für mich persönlich wäre es viel sinnvoller, wenn Sie demnächst Toilettepapier und Katzenfutter an der Kasse deponieren würden, da ich eher dazu neige dieses beim Einkauf zu vergessen. Auch provozierten vergessene Süßigkeiten nicht ganz so prekäre Situationen, wie das Vergessen der anderen beiden Produkte.

Ich möchte Sie bitten zu bedenken, wie nervenaufreibend die Warterei an Ihren dünn besetzten Kassen ist, wenn das eigene, ansonsten durchaus entzückende Kind sich in ein rotköpfiges, brüllendes Monster verwandelt, sich wahlweise am Boden wälzt oder sich losreißt und Ihre Waren öffnet und anbeißt! Natürlich ist mir bewußt, daß ich diese Waren nicht bezahlen muß, da ich meine Aufsichtspflicht nicht verletze, wenn meiner Tochter dies trotz größter, mütterlicher Gegenwehr gelingt. Es ist aber doch ein Ärgernis für mich, andere Kunden und Ihre ohnehin schon gut ausgelasteten Angestellten.

Meinen Sie nicht auch, es wäre eine nette Geste von Ihnen, die Süßigkeiten aus den Kassenbereichen zu entfernen?

So verbleibe ich denn in sehnsüchtiger Erwartung Ihrer Antwort (, die ich umgehend auf den “Hausfrauenseiten” - die Internet Adresse finden Sie am Ende dieser Seite - veröffentlichen werde)

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Kundin und Königin:

Carola …

13. Dezember 2007 13:49

Anja Fliessbach: 17. März 2008, 04:00

Wer hatte die Idee mit der Buchmesse?

Kommende Woche kommt das Buch auf den Markt. Das Buch! Endlich. ”Einmal um die Welt, bitte!” Schick, groß, bunt, mit vielen Fotos und lustigen und traurigen Texten. Aber warum hat es der Verlag nicht einfach leise auf den Markt plätschern lassen? Nein, zur Leipziger Buchmesse sollte es präsentiert werden. Warum klein, wenn es auch gewaltig geht. Die Idee war natürlich genial. Wenn ich nur nicht hätte dabei sein müssen. Nicht nur das, ich sollte gleich auf drei Veranstaltungen das Buch präsentieren, vorstellen, einen Fotovortrag zeigen und eine Lesung halten. Wo ich doch so schüchtern bin (naja…). Aber wer A sagt und ein Buch veröffentlichen will, der muss auch B sagen und sich in die Höhle der Literaturlöwen begeben.

Es war aufregend. Wirbel, Hektik, Menschenmassen…

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Anja Fliessbach: 16. März 2008, 23:47

Denen gehört geholfen

 DAS IST EIN BEITRAG VON “DIE ECHTE”

Ich frage mich, warum HILFLOSIGKEIT und NAIVITAET in anderen SOLCHE AGGRESSIONEN bei mir ausloesen. Bei den meisten Menschen loesen sie doch HELFERINSTINKTE aus. Ich dagegen, kriege sofort MORDGELUESTE wenn ich jemanden hilflos und naiv daherkommen sehe, grossaeugig, scheu, und verwirrt.

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Anja Fliessbach: 15. März 2008, 19:09

Von Größenwahn und big things

Ich habe gerade mal das Editorial für die neue Ausgabe geschrieben und weil ich so selten Zeit finde, euch hier etwas zu bloggen, stelle ich euch exklusiv noch vor dem Erscheinen des Heftes mal das Editorial rein. 

Vor rund sechs Jahren habe ich mal eine Liste geschrieben. Die Überschrift hieß: Lebensträume. Meine Tochter war damals gerade ein Jahr alt und mein Leben, nun, nennen wir es mal: in einer gewissen Startposition.

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Anja Fliessbach: , 19:08